Setze auf ein konsistentes Schema wie JJJJ-MM-TT_Absender_Betreff_Konto oder JJJJ_Projekt_Dokumenttyp_Version. Einheitliche Namen beschleunigen die Suche, sortieren automatisch chronologisch und erleichtern die Zusammenarbeit. Schreibe Umlaute aus, vermeide Sonderzeichen, nutze führende Nullen und halte Begriffe kurz, eindeutig, wiederverwendbar. So behalten auch ältere Ablagen ihre Lesbarkeit.
Bevorzuge eine flache Struktur mit wenigen Hauptebenen wie Finanzen, Verträge, Gesundheit, Wohnen, Ausbildung. Innerhalb nutzt du Jahre oder Fälle, statt detailverliebter Labyrinthe. Kombiniere Ordner mit Tags, um Perspektiven zu wechseln, und führe ein Archiv mit abgeschlossenem Jahrgang, damit Aktuelles sichtbar bleibt.
Für Briefe und Rechnungen reichen 300 dpi in Graustufen meist völlig, Fotos profitieren von 600 dpi in Farbe. Wähle PDF/A, aktiviere OCR, stelle beidseitig ein. Achte auf Einzug mit geraden Rollen, prüfe Schräglagenkorrektur, und teste Musterstapel, bevor du deine Altakten endgültig digitalisierst.
Nutze Scan-Apps mit automatischer Kantenerkennung, Perspektivkorrektur und Texterkennung. Lege eine neutrale, kontrastreiche Unterlage bereit, arbeite bei Tageslicht oder mit diffusem Licht, und halte das Gerät ruhig. Speichere direkt in den vorgesehenen Eingangsordner, damit die anschließenden Regeln greifen und nichts vergessen wird.
Prüfe nach dem Scan stichprobenartig Lesbarkeit, Vollständigkeit, Seitenreihenfolge und Schieflagen. Wiederhole OCR bei schwachem Kontrast, füge fehlende Seiten zusammen, entferne Duplikate. Nutze Stapelverarbeitung, benenne korrekt, versieh wichtige Dokumente mit Tags. Eine Minute Qualitätskontrolle spart später zehn Minuten Such- und Ärgerzeit.